„Das Spiel ist der Königsweg der Kinder“

H. Pruckner

Psychotherapie für Kinder und Jugendliche

Anhand verschiedener Materialien, wie Handpuppen, Legobausteinen, Figuren, Puppenhäusern etc., wird mit dem Kind im Einzelsetting auf der Symbolebene gearbeitet. So kann die Lebenswelt der Kinder im Spiel dargestellt werden und macht die Bearbeitung sensibler Themen, Krisen oder Erlebnisse möglich.
In Kindergruppen werden die Themen der Kinder gemeinsam, meist mit Spielpuppen, Verkleidungen oder anderen Materialien bespielt. Speziell entwickelte Schutzhäuser bieten in der Gruppe besonderen Schutz und Sicherheit. Die Kinder sollen lernen aufeinander zuzugehen, lustvoll ins Spiel zu kommen, Unterschiede wahrzunehmen und dabei heilende Gruppenerfahrungen erleben.
Bei der Gruppenarbeit mit Jugendlichen werden Soziodramen (politische und gesellschaftliche Themen), also reale Szenen aus dem Leben, auf die Bühne gebracht. Dabei wird besonderer Fokus auf Gemeinsamkeiten und Unterschiede gelegt, die Gruppenkohäsion gestärkt und somit allgemeine oder spezifische Themen bearbeitet. Im Einzelsetting können Jugendliche angstmachende oder schambehaftete Themen besprechen. Ich verstehe mich als Geheimnisträgerin, sowie als Sprachrohr zwischen Jugendlichen und Erwachsenen.

Aufbauend auf die Psychotherapie mit Erwachsenen wurde eine differenzierte Psychodrama-Psychotherapie für Kinder und Jugendliche entwickelt. Das Psychodrama bietet sich aufgrund des kreativen und spielerischen Zugangs optimal für diese Zielgruppe an.

Psychotherapie im Einzel- oder Gruppensetting für Kinder und Jugendliche mit

  • Sozialen Anpassungsstörungen oder Verhaltensstörungen

  • Mobbingerfahrungen

  • Lern- und Aufmerksamkeitsproblemen, wie z.B. einer Hyperaktivitäts- und Aufmerksamkeitsstörung
  • Ängsten, Zurückgezogenheit
  • Trennungserfahrungen
  • Problemen mit Einnässen und/oder Einkoten
  • Depressionen, depressiven Verstimmungen oder Manien
  • Psychosomatischen Erkrankungen
  • Entwicklungsstörungen, wie z.B. eine Autismusspektrumsstörung
  • dem Thema Sexualität und sexuelle Entwicklung
  • Posttraumatischen Belastungsstörungen
  • Zwangs- oder Essstörungen
  • Selbstverletzendem Verhalten
  • Suchtthematiken
Psychotherapie